Vintage Box : 68k Mac / Einführung

1984
 Was sind 68k Macs ?
 Warum einen alten Mac ?

Was kann so ein Mac ?


1996

Erst mal, was kann er nicht ? Schnelle, aufwendige 3D-Spiele bieten, MP3/4 abspielen, schnelle Java-Applets ausführen, hochauflösende Videos in Echtzeit bearbeiten, Schutzverletzungs- und schwere Ausnahmefehler anzeigen, Kaffee kochen, Reifen wechseln, ...
 
Mit dem Mac ins Internet ? Es kommt darauf an, was man da will. E-Mail und FTP geht mit jedem Modell, jedoch sollte es schon ein Mac Plus sein. Unter 1 MB RAM wird es doch recht eng. Für das Surfen mit einem grafikfähigen Browser sind die Rechner mit 030 oder 040 CPU und entsprechender RAM-Ausrüstung besser geeignet. Zum Thema "68k Macs im Internet" gibt es einige Verweise, die ausführliche Informationen bieten.
 
Bei Würfelmacs, das sind die Kleinen mit eingebautem Monitor, ist man schon aufgrund des kleinen Schwarz/Weiß-Bildschirms in der Wahl der Anwendungen eingeschränkt. Ausnahmen bilden der Color Classic mit Farbmonitor sowie der SE/30, der durch den Einbau einer entsprechenden Grafikkarte einen externen Farbmonitor ansteuern kann und übrigens bis auf 128 MB RAM aufrüstbar ist.
Die leisen LC Modelle, auch unter der Bezeichnung Performa in Kaufhäusern angeboten, sind ideale Bürocomputer. Wegen ihrer platzsparenden Bauweise finden sie auf jedem Schreibtisch Platz und können problemlos Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Zeichnungen bewältigen.
Wer Video- oder 16bit Audio-Technik nutzen möchte oder sogar mehrere Monitore ansteuern will (der Mac kann über 80 qm Bildschirmfläche verwalten) sollte sich für einen Rechner mit Nubus-Steckplätzen entscheiden, da hierfür Zusatzkarten benötigt werden. Die Modelle mit Processor-Direkt-Slot (PDS) haben zwar einen höheren Datendurchsatz, bieten aber nur Platz für eine einzige Erweiterungskarte.
Eine Rechner mit 040 CPU , vornämlich aus der Quadra-Serie, arbeitet recht gut, ein Mac mit 030 CPU und FPU geht aber unter Umständen auch. Schließlich war der IIci lange Zeit das Arbeitspferd im Bereich Desktop-Publishing (DTP).
Für SM-, nein, MS-DOS und Windows Freunde gibt es PC-Emulatoren, die allerdings recht schwerfällig laufen. Hier lohnt sich der Einbau einer PC-Karte, die es auch mit Pentium-Prozessor gibt.
 
Allgemein läßt sich noch hinzufügen, daß man fast jeden Mac über PDS- oder Nubus- Steckplatz aufrüsten kann und daß er dann auch das kann was er eigentlich nicht kann.